Zur Geschichte des E-cat

11 June 2012 von kaltefusion Kommentieren »

Zur Geschichte des E-cat

Vor zwanzig Jahren stellten Pons und Fleischmann, zwei renommierte Wissenschaftler, der Öffentlichkeit einen Versuch vor, die der Welt den Atem verschlug. Palladiumelektroden, einem Verwandten des Platins, in ein Glas gehalten und von Deuterium, schweren Wasser umgeben, war im wesentlichen schon alles, was für die erstaunlichen Resultate verantwortlich war. Bei einer Zuführung von Strom erbrachte dieser Aufbau mehr Energie, als man hineingab. Mit anderen Worten, konnte diese Anordnung dazu dienen, Energie zu gewinnen. Dies ist nichts ungewöhnliches, wir benutzen so etwas tagtäglich als Batterie.

Dieser Versuch jedoch ist ein kontinuierlicher Prozess, der auf sehr preiswertem Wege Energie in fast unbegrenztem Maße erzeugen kann. Deuterium kann von Meereswasser extrahiert werden und Palladium ist bedeutend billiger als Platin. Das Problem aber kam auf, als niemand solche Versuche wiederholen konnte. Schnell verwandelte sich die Enttäuschung in Anschuldigungen, und die beiden Wissenschaftler verschwanden von der Bildfläche. Bei näherem Hinsehen muss man zugeben, dass die beiden von einer Universität, für die sie arbeiteten getrieben wurden, die Versuche zu veröffentlichen, obwohl das gesamte Grundlagenverständnis fehlte. Euphorie lähmte den gesunden Menschenverstand, und bis heute trägt der Begriff Kalte Fusion einen negativen Beigeschmack. Die meisten Wissenschaftler ließen weitere Forschungen fallen.

Nur wenige führten ihre Arbeiten in der dunklen Kammer fort. Ein Forscher, der Italiener Andrea Rossi stand heraus. Er scheute nicht das Gespött der anderen und nahm das Projekt wieder auf. Er arbeitete sehr hart an dem System, aber nahm sich der Probleme von einer anderen Richtung an. Statt Deuterium, richtete er seine Aufmerksamkeit auf Nickel und Wasserstoff. Als er die ersten Erfolge sah, traf er eine clevere Entscheidung und wandte sich an einen Wissenschaftler, der für Katalysatoren bei solchen Reaktionen bekannt war.

Er versprach ihm eine Geldsumme, wenn er einen Fehler in seinem Versuch entdeckt oder nachweisen konnte, dass dieser Versuch nicht funktionieren kann. Wenn dieser Wissenschaftler, ebenfalls ein Italiener, Professor Focardi keinen Fehler entdecken kann, sei die Bewertung umsonst. Damit war der Anreiz, eine Ungereimtheit zu finden, groß. Nach wenigen Tagen gab Focardi zu, dass die Untersuchung frei sei. Dies war der Grundstein für die fruchtvolle Zusammenarbeit zwischen Focardi und Rossi.

Zu dieser Zeit aber erreichte der E-cat, die Erfindung, die uns in Zukunft mit Strom versorgen wird, nur etwa 120 Grad Celsius. Das reichte aus, um genügend Wasserdampf zu produzieren, einen Generator mit 10KW pro Stunde in Betrieb zu halten. Jedoch gab es bis dahin nur die Möglichkeit, ihn angeschaltet oder ausgeschaltet zu lassen. Nur ein Jahr später kann das Team mit einem Kraftwerk aufwarten, das eine kontrollierte Wärme von 600 Grad Celsius erreicht. Damit werden wir in der Lage sein, jeden Energiebedarf decken zu können. Damit steht der E-cat nun kurz vor der Serienreife, und wir sehen einem neuen, besseren Zeitalter entgegen.

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