Welche Zukunftsaussichten hat der E-cat?

2 October 2012 von kaltefusion Kommentieren »

Welche Zukunftsaussichten hat der E-cat?

Noch ist der E-cat nicht auf dem Markt. Wir werden uns noch ein paar Monate gedulden müssen. Aber er durchlief schon mehrere Entwicklungsstadien, die eine Tendenz für weitere Modelle erkennen lässt. Was ist der E-cat? Der E-cat ist ein Energieerzeuger, der erste auf der Welt, der sich das Verfahren der Kalten Fusion zu Nutze macht. Die Kalte Fusion ist eine spezielle Form der Kernverschmelzung. Partikel von Wasserstoffatomkernen werden mit Nickel verschmolzen und wandeln das Metall langsam in Kupfer um.

Elementare Umwandlungen sind nichts neues, sie laufen tagtäglich in Kernreaktoren ab, aber neu ist, dass solche Vorgänge völlig frei von gefährlichen Nebenwirkungen sind. Die Temperaturen dieses Prozesses erreichen nur 600 Grad Celsius. Keine Strahlung überschattet den segensreichen Prozess, und der Abfall ist einfach nur Kupfer, das man für andere Zwecke weiterverwenden kann.

Am Anfang der Entwicklung stand ein Gerät, das wesentlich weniger Wärme erzeugte, und der Brennstoffkern war größer. Mit anderen Worten arbeitete der erste E-cat weniger effizient. Der entweichende Dampf erreichte gerade eben 270 Grad, das die Mindesttemperatur für den Betrieb einer Dampfturbine ist. Niemand vor Andrea Rossi, dem Erfinder des E-cat, nutzte die Kalte Fusion erfolgreich für die Energiegewinnung. Zwanzig Jahre alte Versuche ließen das System in den Boden so schnell versinken, wie es emporkam und keiner wagte sich wieder an eine weitere Entwicklung. Außer Herrn Rossi. Er arbeitete unermüdlich an der Perfektionierung entgegen aller öffentlichen Beschimpfungen und Zweifel.

Heute steht er allein an der Spitze der revolutionierenden Idee und in kurzer Zeit wird die Massenproduktion anlaufen. Die Entstehungsgeschichte zeigt eigentlich schon, dass dieses Verfahren noch lange nicht seine Grenzen erreicht hat. Während Herr Rossi bewußt den E-cat als haushaltsgroßes Gerät auf den Markt bringen möchte, sind viele weitere Anwendungen denkbar. Um größere Einheiten, wie ein 1MW Werk zu erhalten, werden lediglich mehrere Einheiten zusammengeschlossen. Ein Modulprinzip ist in der Theorie unbegrenzt ausbaufähig. Aber um kleinere Einheiten zu bauen, wird man sich wieder zurück ans Reisbrett begeben müssen.

Auch ein Nuklearer Reaktor kann so verkleinert werden, dass man ihn als Energiequelle eines Herzschrittmachers verwenden kann. Der E-cat sollte dies in Zukunft auch schaffen. Ein wesentlicher Mängel ist aber immer noch die Hauptanwendung, der Generator. Dadurch dass der E-cat heißen Wasserdampf erzeugt, benötigt er ein Gerät, das den Dampf in kinetische Energie umwandelt. Von Museumsbesuchen kennen wir alle die bekannte Dampfmaschine. Aber ist dies die richtige Idee, den Staub von den Museumsstücken zu blasen und ihnen eine neue Chance zu geben? Piezoelektrische Elemente werden von Wissenschaft oft zitiert als direkter Energieüberträger von Dampf zu Strom und könnten die Zukunft des E-cat noch einmal verbessern.

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