Kalte Fusion, die Rettung für Kaliforniens Hitze?

23 May 2014 von kaltefusion Kommentieren »

Kalte Fusion, die Rettung für Kaliforniens Hitze?

Kalifornien stand schon immer gerne im Rampenlicht. Nicht zuletzt entstand gerade heir die Größte Filmindustrie der Welt. Die Schauspielerei aber macht Platz für die sich rapide ausbreitende Trockenheit.  Kürzlich veröffentliche Bilanzen zeigen, dass die Wasserknappheit schon 2,2 Milliarden Dollar verschlang und 17000 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz. Kalifornien, das eigentlich ein Wüstengebiet darstellt, wurde für mehr als ein Jahrhundert durch künstliche Bewässerung grün gehalten. Bäche, Flüsse und Seen der umliegenden Berge wurden rigoros angezapft, ohne sich Gedanken zu machen, ob dieses System selbsterhaltend sein kann oder nicht. Letzteres tritt nun mit schnellen Schritten ein.

Der Regierung des Staates liegen Vorausschauen vor, die die dunkelste Zukunft ausmalt. Nachrichten und Bitten werden verbreitet, Wasser einzusparen, wo es nur möglich ist. Aber das bequeme, verschwenderische Leben Kaliforniens ist scheinbar schwer aufzugeben. Freiwillige Wassereinsparungen sind nicht festzustellen. Nun geht es nicht mehr ohne harte Geldstrafen. Aber vor dem Hintergrund des heißen, regenlosen Sommers und dürftige Aussichten für zukünftigen Regen, sind die trockenen Seen noch bedrohlicher.

Mit dem Austrocknen der Seen bleibt auch die Stromversorgung, die sich auf Wasserkraft abstütz, aus. Hitze, Trockenheit und keine Klimaanlage, das trifft die Bevölkerung sehr hart. Einschränkung ist ein Fremdwort für den Kalifornier, und nun wird er in härtester Weise damit konfrontiert. Kalifornien, so beweist ein rascher Blick auf die Karte, liegt unmittelbar am Meer. Entsalzungsanlagen! Die Idee ist geboren, und was Araber in Dubai können, das können Amerikaner schon lange. Das Problem aber ist die gleichzeitige Energieknappheit. Entsalzungsanlagen sind nur aus dem Grunde des hohen Einsatzes an Strom nicht besonders beliebt. In Wüsten wie Dubai besteht jedoch keine Alternative. Kalifornien verpasste einfach den Zeitpunkt, solche Anlagen aufzubauen, als noch genügend Wasser vorhanden war.

Also ist das eigentliche Problem nicht das Wasser, sondern die fehlende Energie. Diese Energie darf aber einerseits nicht auf Wasserkraft beruhen und darf anderseits der Umwelt nicht weiter zur Last fallen. Was bleibt übrig? Nun, der E-cat erfüllt alle Voraussetzungen, die an eine moderne, effiziente Energieversorgung gestellt werden muss. Der E-cat beruht auf der Kalten Fusion, einer Art Kernverschmelzung, die ein System auf 1400 Grad Celsius erhitzt und es für ein halbes Jahr in diesem Zustand hält. Die Hitze kann natürlich leicht über Generatoren in Strom umgesetzt werden. Der E-cat benötigt Nickel und Wasserstoff. Beide Materialien sind in Hülle und Fülle zu Spotpreisen erhältlich, und das System könnte anlaufen. Billige Energie treibt die Wasserentsalzung an, es werden neue Arbeitsplätze für die Anlage geschaffen, die Salze bilden eine neue, lukrative Industrie, und Wasser kann die Wüste wieder in eine vorzeigbare Oase verwandeln. Worauf warten wir noch?

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