Die nukleare Energie und ihre Folgen

17 June 2014 von kaltefusion Kommentieren »

Die nukleare Energie und ihre Folgen

Die meisten Menschen wollen einfach nicht mit nuklearer Energie konfrontiert werden. Zu Recht. Zu viele Unglücke sind bereits passiert, und wir sind nie sicher vor der nächsten Katastrophe. Mit nuklearer Energie bezeichnen wir fast immer die Kernspaltung. Schweratomige Metalle werden mit neutronen beschossen, bis sie in kleinere Bruchstücke zerfallen und dabei enorme Energien freigeben. Der Prozess ist jedoch mit erheblichen Belastungen an Natur und Umwelt verbunden. Die Rohstoffe selbst sind bereits so gefährlich, dass man sich ihnen ohne Schutzkleidung kaum nähern kann.  Ohne menschliches Zutun, zerfallen sie langsam in andere Elemente und geben dabei unterschiedliche Strahlungen ab, die sehr gefährlich sind.

Uran oder Plutonium sind meist die Ausgangsstoffe für die Energiegewinnung. Schon viele Länder verbannen Reaktoren, die auf diesem Prinzip beruhen. Thoium ist eine lange vergessene Alternative, die nun wieder Schlagzeilen macht. Das Verfahren hat gewiss einige Vorteile, aber auch hier glüht das Endmaterial, also der Abfall noch weitere 300 Jahre vor sich hin.

Die Fusion kennt all solche Probleme nicht. Sie bedient sich keiner gefährlichen Rohstoffe, sondern kleinatomiger Metalle oder Gase. Die legendäre Fusion, an der Wissenschaftler schon 30 Jahre herum experimentieren, benutzt eigentlich nur Wasserstoff, der in Hülle und Fülle vorhanden ist.  Die Idee ist, je zwei Wasserstoffatome miteinander zuHelium zu verschmelzen. Klingt simpel und einfach. Aber die Theorie sagt nichts über die enormen Drücke und Temperaturen aus, die man auf den Prozess anwenden muss, um die sogenannten Coulombkräfte, die die Atome voneinander fernhalten, zu überwinden.

Die Kalte Fusion dagegen pickt sich nur die Rosinen aus jedem Verfahren und umgeht alle Umweltschädigungen, riesige Investitionen oder gefährliche Roh- und Endstoffe. Sie bedient sich einfach nur Nickel und Wasserstoff und  formt sie in Kupfer und Wärme um. Dieses Verfahren beruht auf einer 20 Jahre alten Erfindung, die unter Andrea Rossi, einem italienischen Erfinder zu einem funktionsfähigen Gerät weiterentwickelt wurde. Er nannte das Gerät, das nun seit einem Jahr im Betrieb ist, E-cat. Der Reaktor ist gerade einmal faustgroß und enthält Nickel, Wasserstoff und einen Katalysator, der den Prozess schon bei etwa 100 Grad Celsius in Gang bringt. Die entstehen Hitze erreicht etwa 1400 Grad und bleibt für ein halbes Jahr stabil. Die Hitze kann dann über einen Wärmetauscher in kinetische Energie umgeformt werden und damit in Strom. Zusammen mit dem Wärmetauscher nimmt der E-cat nicht mehr Raum in Anspruch als ein Koffer. Eine dieser Einheiten ist ausreichend, einen Haushalt mit Energie zu versorgen. Natürlich kann man den E-cat auch in Reihe schalten, um höhere Leistungen zu gewinnen.

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