Archiv für October 2013

Versprechen, Versprechen

29 October 2013

Versprechen, Versprechen

Wieder einmal macht die Kernfusion von sich reden. Nun fragen führende Wissenschaftler nach noch mehr Geld, um ihr Projekt richtig finanzieren zu können. Um es aber einmal klar zu stellen: Dies ist nicht der eigentlich Reaktor, der unbegrenzt Energie von sich gibt. Dies ist gerade einmal ein Versuchsmodell mit dem Ziel, für zehn Minuten zu laufen. Der Versuch hat bereits Unsummen verschlungen, und mehrere Länder gaben Gelder, zusammen etwa 350 Millionen Dollar, um zu beweisen, dass ein Reaktor möglich ist. Selbst wenn man dies beweisen kann, muss man noch einmal in die Taschen greifen, um die vielen Milliarden zusammenzukratzen, die der eigentliche Reaktor kosten soll. Dabei erwartet man keine höhere Ausbeute, als 10:1 der reingesteckten Energie, die also erst einmal da sein muss. Das Versuchsmodell verschluckt etwa 500 Megawatt.

Beim Anblick solch ungeheurer Zahlen, greift man sich an den Kopf. Dieses Geldverschwenden macht noch viel weniger Sinn, wenn man bedenkt, dass der E-cat längst auf dem Markt ist und von nur einer einzigen Person finanziert wurde. Andrea Rossi ist der Erfinder des E-cats und brachte das System allein mit einem zweiten Forscher bis zur Produktionsreife. Beide Verfahren zielen auf den gleichen Grundgedanken hin.

Die Verschmelzung von Kernen oder deren Teilchen verlieren beim Verschmelzen etwas Masse, die in pure Energie umgesetzt wird. Die leicht zu beschaffenden Ausgangsstoffe sowie die Endprodukte sind harmlos. Die Ausbeute ist gewaltig. Das eigentliche Problem bei der Fusion liegt in der ungeheuren Energie, die man investieren muß, um die Atomkerne aufeinander zu schießen. Die Kerne sind positiv geladen und verhalten sich wie Magnete. Sie werden ihre Kräfte einsetzen, sich nie gegenseitig zu berühren.

Erhitzt man sie aber auf Millionen von Graden und setzt sie unter unglaublich hohen Druck, sollte die Energie dieser Kerne theoretisch hoher sein, als die Kräfte, die eine Kollision verhindern. Der E-cat degegen zerlegt eine Sorte der Kerne in kleine Teile, die dann kaum noch Energie besitzen, die Kollision zu verhindern. Sie werden von den größeren Nickelkernen, die ein regelmäßiges Gitter bilden, eingefangen und lagern sich innerhalb der Struktur an. Dabei wird ein winziger Teil in Energie umgeformt, und aus dem Nickel wird langsam Kupfer.

Dieser Prozess hat wenig mit Magie zu tun, sondern ist eine Kernverschmelzung, genauer gesagt eine Kalte Fusions-Reaktion. Die extrem hohe Ausbeute an Energie hat natürlich zur Folge, dass ein Reaktor, der ein gesamtes Haus mit Energie versorgen soll, auf Konservendosengröße schrumpft. Warum also nicht ein paar Milliarden sparen und sich für den E-cat entscheiden, der gerade einmal einen Monatslohn kostet, während der Betrieb bei etwa 2 Euro pro Monat liegt?

Das Wasser rückt näher

18 October 2013

Das Wasser rückt näher

Landkarten sind schnell überholt in letzter Zeit. Der Meeresspiegel steigt, und die Geschwindigkeit, mit der das Wasser näher rückt nimmt sogar ständig zu. Den Bergbewohner kann das zunächst wenig kümmern, aber die vielen Küstenbewohner müssen mit baldigen Konsequenzen ihrer Lebensgewohnheiten rechnen. Flache Küstenlandstriche werden schon mit wenigen Zentimetern Anstieg meterweit überflutet. Da viele Großstädte in unmittelbarer Nähe zu den Wassermassen der Meere liegen, sollte man die Folgen bedenken.

Vom Fischfang bis zu enormen Änderung der Infrastruktur, Verlust an Land in unvergleichlichem Maße kann dazu führen, dass das gewohnte Leben von Millionen von Menschen innerhalb kurzer Zeit unter deren Füßen weggezogen wird. Menschen können ihr gesamtes Hab und Gut verlieren, wenn es den Fluten zum Opfer fällt. Sie werden sich anderes, trockeneres Land kaufen, und damit steigen die Grundstückspreise. Auch die zufriedenen Bergbewohner werden irgendwann diesen Anstieg verspüren. Das Klima wird sich weiter verändern und in immer unbestimmteren Rhytmen Probleme aufbauen, die uns zuvor unbekannt waren.

Aber nicht jeder steht da, tatenlos mit den Händen in den Taschen. Autofirmen zeigen stolz ihre Elektroautos, die vor wenigen Jahren noch das Gespött der Nachbarn hervorgerufen hätte. Heute nimmt das E-Auto bereits ein Statussymbol ein, das bis jetzt nur den Benzinern vorbehalten war.

Aber auch in der Energieerzeugung tut sich manches. Und wieder einmal fällt das Licht auf den E-cat. Ist es nicht verwunderlich, dass der E-cat, der nicht unter die Rubrik Erneuerbar fällt, trotzdem als die Energie der Zukunft angesehen wird? Bei dem ersten Vergleich zwischen fossiler Energie und dem E-cat verblasst eine solche Frage jedoch schnell. Während man riesige Tanker bei dem Wort Öl und der daraus gewonnen Energie vor Augen hat, verbindet man mit dem E-cat ein kleines Gerät mit kaum wahrnehmbaren Verbrauchswerten.

Öl wird in Millionen von Tonnen gemessen, beim E-cat aber, fallen lediglich wenige Gramm an. Damit wird klar, dass das Energieerzeugungsverfahren des E-cat nichts mit Verbrennungen zu tun hat. Er benutzt eine besondere Kernverschmelzung, die als Kalte Fusion bekannt ist. Hitze entsteht aus der Reaktion von Atomkernen statt aus deren Elektronenhülle.

Und das erklärt den riesigen Unterschied im Rohstoffkonsum. Während fossile Brennstoffe in gewaltigen Mengen benötigt werden, um relative wenig Energie zu erzeugen, benötigt der E-cat gerade einmal ein reiskorngroßes Stückchen Nickel, um ein Haus für einen ganzen Monat zu heizen und mit Strom zu versorgen. In einem halbjährigen Prozess wird Nickel in Kupfer umgewandelt. Während der gesamten Zeit entsteht eine Hitze von etwa 1400 Grad, völlig ohne Umweltbelastungen. Dies sind die Nachrichten, auf die wir schon lange warten.

Wir müssen schneller handeln!

10 October 2013

Wir müssen schneller handeln!

Die neusten Nachrichten über umweltfreundliche Produkte umfassen revolutionierende Erfindungen, die eine Batterie effizienter machen, Wasserkraftwerke, die besser die nie unterbrechende Energie der Wellen eines Ozeans nutzen und riesige Solaranlagen, zu denen sich Dubai verpflichtet fühlte. Die Anlagen reichen in den Gigawattbereich und sollen einmal die Energieversorgung übernehmen, wenn die letzten Tropfen Öl versiegen. Dennoch ist ein Gigawatt gerade einmal ein Prozent des Energiebedarfs der supermodernen Stadt. Die Regierung kann sich rühmen, Reichtum und futuristischen Weitblick mit der Umwelt im Mittelpunkt zu verbinden. Und doch steht die schadlose Energieerzeugung gerade in den Kinderschuhen.

Wie schlimm sieht es dann erst in Ländern wie China aus, in dem nur reiner Profit zählt? Aber das war schon immer so, wir handeln erst, wenn uns der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Andere europäische Länder nutzen dagegen ihre Chance und erfinden fortschrittliche Produkte, die zukunftsweisend die Umwelt berücksichtigen. Früher oder später wird es keine Wahl mehr geben, und wir können auf keine anderen mehr ausweichen. Marmorheizungen, Vergaserheizungen, und buchstäblich für jedes Verbrauchsgut gibt es bereits umweltfreundliche Versionen.

Aber das Hauptmerkmal liegt natürlich auf der Energieerzeugung selbst. Wie wird Energie erzeugt? China verbucht etwa die Hälfte der Kohle für sich, die weltweit zur Energiegewinnung verwendet wird. Kohle ist bekanntlich die schmutzigste Energie. Die Regierung schert sich wenig darum, dass man nicht einmal den Fußball auf dem Feld erkennen kann, den der gelbbraune Dunst verschluckt hat. Lungenkrankenhäuser schießen wie die Pilze aus dem Boden, aber wen kümmert es, solange der Profit in der Kasse klingelt. Dabei gibt es bereits Verfahren, die die Chinesen eigentlich schnell aufgreifen könnten.

Der E-cat ist ein nuklearer Reaktor ohne Nebenwirkungen. Noch nie existierte ein System zuvor, das wirtschaftlich so attraktiv ist und dabei absolut keine Schadstoffe erzeugt. Schon von vorn herein ist der E-cat eine Million mal ergiebiger, als die Verbrennung von Öl oder Kohle. Er ist darüber hinaus wesentlich kompakter und billiger, als eine große Kesselanlage. Der E-cat verschmelzt Nickelatomkerne mit Wasserstoffprotonen und gewinnt seine Energie aus dem winzigen Masseverlust, wenn Nickel langsam in Kupfer umgeform wird.

Die dabei entstehende Hitze erreicht 1400 Grad Celsius, obwohl das Gerät gerade so groß ist, wie eine kleine Konservendose. Der Vorrat an Nickel für ein halbes Jahr ist sogar in dieser Einheit enthalten. Der E-cat ist sogar unabhängig vom Netz und ist daher ideal für entlegene Gegenden geeignet. Die industrielle Version vereint viele der kleinen, haushaltskonzipierten Geräte und kann auf jede beliebige Größe ausgebaut werden, so einfach wie Lego. Ist damit nicht eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit gelöst?

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Manche zählen schon die Wassertropfen

8 October 2013

 Manche zählen schon die Wassertropfen

Dass Öl knapp wird, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Dass aber Wasser zu den rationierten Gütern gehört, ist vielen Menschen immer noch fremd. Während Dreiviertel der Erde mit Wasser bedeckt ist, verdursten Millionen von Menschen zusehens. In Kontinenten wie Afrika ist die Situation schlimmer, als in anderen Kontinenten. Aber auch Australien und nun auch Teile Asiens reihen sich in diese Kategorie ein.

Auch vielen Teilen der USA droht die Knappheit des lebenswichtigen Elementes. Die Landwirtschaft zehrt von den unterirdischen Aquädukten, die riesige Gebiete mit Wasser versorgen. Ein ständig agressiverer Zugriff auf diese Ströme hinterlassen tiefe Spuren und senken den Wasserspiegel beträchtlich. Ein Versiegen in naher Zukunft ist nicht mehr ausgeschlossen. Der Zusammenbruch der amerikanischen Landwirtschaft würde die Welt hart treffen.

Weitsichtige Forscher aber sehen auch Auswege. Zum einen kann sich die Landwirtschaft limitiert an trockenere Gegebenheiten anpassen und nur Arten anbauen, die bescheidener mit dem Wasser haushalten. Zum anderen könnte das Fracking von Erdöl eingeschränkt oder eingestellt werden. Natürlich trifft dies einen empfindlichen Nerv der Amerikaner, da hier der einfache Profit begraben liegt, den sie gerne ans Tageslicht befördern möchten. Umweltschäden interessiert sie dabei wenig, solange sie ihre eigenen Taschen vollstopfen können.

Und doch ist das Problem viel einfacher zu lösen, als vermutet. Wenn man endlich einsieht, dass fossile Brennstoffe letztendes nur schädigen, könnten Energiequellen, die keine negativen Einflüsse auf die Umwelt haben, vorangetrieben werden. Windfarmen werden inzwischen gehandelt, wie Immobilien. Aber daneben gibt es andere Quellen, die wesentlich ergiebiger und unabhängig von Wetterbedingungen und an jedem Ort einsetzbar sind.

Diese Bedingungen sind immer noch für die alternative Energie schwer zu erfüllen. Der E-cat, jedoch, baut auf solchen Prinzipien auf. Er ist ein zuverlässiges, einfaches Gerät, dass die Energie aus der Verschmelzung von Wasserstoffprotonen mit Nickelatomkernen bezieht. Ein geringer Massenverlust während diesen Vorgangs äußert sich in einer gleichbleibenden Hitze von etwa 1400Grad Celsius. Ein konservendosengroßes Gerät erzeugt und hält diese Hitze aufrecht für ganze 6 Monate, ohne aufgeladen werden zu müssen.

Energie im Taschenformat aber kraftvoll genug, ein gesamtes Haus mit Energie zu versorgen, das ist die Zukunftsversion des Erfinders Andrea Rossi. Diese Version wurde vor etwa vor einem Jahr Wirklichkeit, als die ersten 1 MW-Anlagen ausgeliefert wurden. Seitdem erfreut sich die Industrie der fast kostenlosen Stromerzeugung. Der Privatmann wird sich noch bis Ende des Jahres gedulden müssen, wenn endlich die Behörden das grüne Licht für die Zulassung geben. Dann endlich können wir die Sorgen vergessen, wie wir die nächste Stromrechnung bezahlen können.

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