Archiv für March 2013

Der e-cat als moderner Friedenshersteller?

7 March 2013

Der e-cat als moderner Friedenshersteller?

Immer wieder Reibereien um eines kleines Stückchen Land im Wasser, dass die halbe Zeit unter den Wellen verschwindet, ist das nicht paradox? Nun es geht natürlich nicht um die handtuchgroßen Inselchen im weiten Meer. Dies ist nur der sichtbare Teil und die Markierung, wo man bohren muss. Es geht nicht um eine Insel die so klein ist dass man gerade ein Haus darauf bauen kann. Die riesigen Erdölvorkommen unter diesen Gebieten, die sich über Hunderte von Kilometern in alle Richtungen ausweiten, verbergen ungeahnte Reichtümer von Gas und Öl.

Die Chinesen, die für ihre Habsucht sprichwörtlich bekannt sind, gruben seiner Zeit eine Landkarte aus, die vor langer Zeit einmal gezeichnet wurde mit dieser Inselgruppe als ihr Territorium. Aber diese Karte wurde von keiner anderen Nation anerkannt, schon gar nicht von solchen die sehr viel näher an diesen Inseln liegen als China. Vor drei Jahrzehnten schlachteten sie sogar viele Vietnamesen dort ab, die sich dort aufhielten.

Die Zeiten haben sich bis heute nicht geändert. Und alles wegen Energie. Also ist Energieknappheit so entscheidend, dass Nationen gewillt sind, einen Krieg darüber zu führen. Was aber passiert, wenn jeder von uns über ausreichende Mengen von Energie verfügt? Wenn kein Grund mehr besteht, einen Krieg zu führen, wird sehr wahrscheinlich keiner stattfinden und das Übel ist von Grund auf beseitigt. Ist dies nicht ein weiterer Grund, sich mit dem E-cat genauer zu befassen?

Der E-cat ist das erste Gerät, das die Kernenergie ohne Umweltbelastungen nutzt. Dies beginnt schon bei den Rohstoffen, die statt der strahlenden Metalle einfach nur aus Nickel und Wasserstoff bestehen. Sie werden nicht gespalten sondern verschmolzen. Der Wasserstoffkern wird in seine Bestandteile zerlegt und schrittweise an die Nickelkerne angelagert. Mit anderen Worten, die Kernfusion beschäftigt sich gar nicht erst mit Elektronen, die viel zu wenig Energie enthalten, sondern lenkt seine Aufmerksamkeit nur auf die massiveren Kerne. Dort ist eine Energie vorhanden, die selbst Albert Einstein ins Staunen versetzte. Seine berühmte Formel E=mc2 beschreibt die unglaubliche Energiemenge, die man erhält, wenn man Materie in Energie umwandelt.

Und das ist genau, was der E-cat bewirkt. Der geringe Massenschwund von etwa einem reiskorngroßen Stück Nickel im Monat kann sich in den gesamten Energiebedarf eines Hauses umsetzen lassen. Nickel ist billig und harmlos. Das Endprodukt ist Kupfer, auch das ist harmlos. Die Energieerzeugung ist völlig ungefährlich und extrem billig. Nickel kostet gerade einmal 11 Euro pro Kilogramm, das reicht für mehr als ein Menschenleben. Der E-cat ist kein Traum mehr, er ist seit einigen Monaten harte Wirklichkeit und wird schon ausgeliefert, allerdings erst als industrielle Anlage. Die handgroßen Geräte für den Haushalt kommen Ende des Jahres nach der Zulassung auf den Markt.

Den letzten Tropfen Öl aus den Gesteinen wringen

5 March 2013

Den letzten Tropfen Öl aus den Gesteinen wringen

An manchen Stellen auf der Welt, vornehmlich im Nahen Osten sprudelt das Öl wie von selbst aus dem Boden. Hoher Druck befördert das Öl nach oben, wenn man riesige Zellen anbohrt. Aber nicht immer liegt es wie in großen, höhlenartigen Räumen oder Schichten, klar abgegrenzt von den umliegenden Gesteinschichten. In den meisten Teilen der Erde, ist es entweder vermischt mit Kies oder Sand oder ist in Gesteinen eingelagert, aus dem es schwer zu entfernen ist.

Wenn die einfach zu fördernden Quellen versiegen wird man sich den nächst schwereren Lagern bedienen müssen. Ein Wort macht seit langem Schlagzeilen: Fracking. Es zielt genau auf Methoden hin, mit denen man sich solchen Ölvorkommen bedienen kann. Es gibt verschiedene Methoden, die letzten Tropfen dem Gestein zu entlocken. Jede Veränderung auf großem Maßstab sollte sorgfältig bedacht sein, und nicht verwunderlich, treffen Umweltschützer und diejenigen, die aus dem Öl einen Lebensunterhalt machen, aufeinander.

Die einen fürchten sich vor unabsehbaren Folgen, wenn das Grundwasser entzogen oder aber mit alle möglichen chemischen Substanzen gemischt wird, um die restlichen Vorkommen aus dem Gestein herauszuwaschen. Die anderen sind oft einfache Hausbesitzer, die von einem Vorkommen unter ihrem Grundstück erfahren und sich so auf der Seite der Ölscheichs sehen möchten. Diese Technik wird sehr viele Menschen beschäftigen, besonders in den verarmten Teilen der USA. Umweltschutz wird schnell zur Seite gewischt, wenn man schnell seinen Lebenstandard wesentlich aufbessern kann.

Der Gedanke ist sicherlich zu verstehen, aber aus der Sicht der Umwelt ist er kurzsichtig. Der Vorgang des Frackings beabsichtigt, eingeschlossenes Öl zu nutzen, dass in kleinen Hohlräumen verschlossen ist oder in porösen Gesteinsschichten eingelagert ist. Erdöl ist nicht so viskos wie Salatöl und muss entsprechend behandelt werden, um ans Tageslicht zu gelangen. Dies aber streift auch solche Schichten, die unser Trinkwasser enthalten, und natürlich werden auch diese betroffen. In manchen Verfahren wird sogar genau dieses Trinkwasser benutzt um das Öl oder Gas zu bewegen.

Warum ziehen wir nicht ein für alle Mal einen Schlussstrich unter das Öl? Ist es nicht langsam Zeit, dem Öl den Rücken zu kehren, wenn wir mit so vielen, so verheerenden Folgen konfrontiert werden? Neue Erfindungen erreichen uns ständig aber finden wenig Beachtung, obwohl sie als die segensreichsten unserer Epoche anzusehen sind. Vielleicht die wichtigste ist der E-cat. Zum ersten Mal ist es gelungen, die Kernverschmelzung in einem kleinen Gerät für unser Wohlergehen zu nutzen, ohne der Umwelt irgend einen Schaden dabei zuzufügen. Atomkerne werden mit Teilechen eines andern miteinander verschmolzen und erzeugen dabei eine dauerhafte Energie, die man leicht kontrollieren kann. Der E-cat ist bereits als kommerzielle Anlage in Produktion.